Der Medikus 2
Jahr: 2025
Regisseur: Philipp Stölzl
Darsteller: Tom Payne, Stellan Skarsgård, Emma Rigby
Gesehen am: 18. Februar 2026 (Dienstag), 17:45 Uhr
Kino: Cineplexx Linz, Saal 3
Handlung
Die Fortsetzung des erfolgreichen Mittelalter-Abenteuers Der Medikus führt die Geschichte von Rob Cole weiter, der nun als etablierter Arzt in England praktiziert. Nach den Ereignissen des ersten Films muss er sich neuen Herausforderungen stellen und seine medizinischen Kenntnisse unter Beweis stellen.
Der Film folgt Rob Cole in seiner Tätigkeit als Medikus, wobei er sowohl mit medizinischen Rätseln als auch mit politischen Intrigen konfrontiert wird. Die Geschichte spielt weiterhin im Mittelalter und nutzt die historische Kulisse für dramatische Szenen und Abenteuer.
Meine Meinung
Der Medikus 2 ist ein solider Mittelalterfilm, der handwerklich gut gemacht ist und seine Geschichte kompetent erzählt. Die Produktion sieht gut aus, die Kostüme und das Setting sind authentisch gestaltet, und die Schauspieler liefern ordentliche Leistungen ab.
Was funktioniert
- Die Ausstattung: Das Mittelalter-Setting ist überzeugend umgesetzt, mit detaillierten Kostümen und Kulissen
- Die Inszenierung: Der Film ist professionell inszeniert und technisch sauber umgesetzt
- Die Darsteller: Die Schauspieler erfüllen ihre Rollen solide
- Die Atmosphäre: Der Film schafft es, ein stimmiges Mittelalter-Feeling zu vermitteln
Was weniger funktioniert
Der Film ist grundsätzlich in Ordnung, aber es fehlt ihm das gewisse Etwas. Es ist eine Fortsetzung, die man gesehen haben kann, aber nicht muss. Die Geschichte bietet keine überraschenden Wendungen oder besonders mitreißenden Momente, die einen nachhaltig beeindrucken würden.
Die größte Schwäche ist vielleicht, dass der Film zu vorhersehbar ist. Man weiß im Großen und Ganzen, wohin die Reise geht, und es gibt wenig, was einen wirklich überrascht oder emotional packt. Es ist Mittelalter-Unterhaltung nach Schema F - nicht schlecht, aber auch nicht besonders.
Abschließende Gedanken
Der Medikus 2 ist ein Film, den man sich einmal ansehen kann, wenn man Fan des ersten Teils ist oder generell Mittelalterfilme mag. Er bietet solide Unterhaltung für knapp zwei Stunden, ohne jedoch bleibende Eindrücke zu hinterlassen.
Man wird während des Films nicht gelangweilt, aber man wird ihn wahrscheinlich auch schnell wieder vergessen. Es ist der Typ Film, bei dem man nach dem Kinobesuch denkt: "War in Ordnung", und dann weiter zum nächsten Film zieht.
Urteil: Ein solider Mittelalterfilm, der kompetent gemacht ist, aber keine bleibenden Eindrücke hinterlässt. Sehenswert für Fans des Genres, aber man braucht sich den Film kein zweites Mal ansehen.